Was unseren Reitunterricht auszeichnet?

Unser Reitunterricht in der Reitschule Gründel folgt einem ganzheitlichen Konzept. Das bedeutet jedem Reiter neben des praktischen Reitunterrichtes auch theoretische Grundlagen zu vermitteln.

Ziel unserer Ausbildung sollte es sein, dass sich das Pferd unter dem Reiter geradegerichtet, losgelassen und in einer positiver Grundspannung bewegt. Es sollte dabei die Lektionen mit Leichtigkeit und feinster Hilfengebung absolvieren. Euch diesem Ziel ein ganzes Stück näher zu bringen ist unsere Freude und tägliche Motivation bei unserer Arbeit.

 

Warum uns diese Aneignung eines gewissen theoretischen Grundwissens so wichtig ist?

Ein Pferd wurde nicht zum Reiten geboren. Es gibt einige grundsätzliche Eigenschaften in der Natur des Pferdes, die der Nutzung als Reittier entgegenstehen. Diese müssen vom Reiter verstanden und gemeinsam mit dem Pferd überwunden werden, um in der Zusammenarbeit eine harmonische Einheit zu bilden.

Unsere Herausforderungen:

  1. Die Hängebrückenkonstruktion der Wibelsäule
  2. Die natürliche Schiefe des Pferdes (steife Seite/hohle Seite)
  3. Die Natur des Pferdes als Herdentier, welche es erforderlich macht die Rangordnung zu klären, sowohl im täglichen Umgang als auch beim Reiten.

Zur Überwindung dieser naturgegebenen Schwierigkeiten kommen nun die drei Zauberworte in der Ausbildung eines Pferdes ins Spiel:

Konsequenz, Geduld und Ruhe.

In unserer Reitschule vermitteln wir unseren Reitschülern, dass sowohl im täglichen Umgang mit den Pferden, sei es beim Hufe geben, Putzen oder korrekten Führen des Pferdes, wie auch beim eigentlichen Reiten in hohem Maße Konsequenz, Geduld aber auch Lob und Einfühlungsvermögen eine wichtige Rolle spielen.

Erst nachdem diese theoretischen und praktischen Grundlagen im Umgang mit dem Pferd geschaffen sind, können wir uns damit beschäftigen „gut reiten“ zu lernen. Die Grundlage „guten Reitens“ besteht in einem losgelassenen, ausbalancierten Sitz, bei welchem der Reiter nicht die Hand oder den Zügel benötigt, um sein Gleichgewicht zu finden.

Ist der Reiter in der Lage so wie beschrieben auf dem Pferd zu sitzen, können wir uns mit der Hilfengebung beschäftigen. Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen richtig einzusetzen ist eine Kombination aus theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung.

 

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